Checkliste zur Baufinanzierung
Wenn man den Vertrag für die Finanzierung einer Immobilie abschließt, unterschreibt man damit grundsätzlich den finanziell größten Vertrag des Lebens. So sollte dieser Vertrag genau zu einem passen und keine Fallstricken enthalten, an denen man ein Leben lang abzahlt. Eine solide Baufinanzierung besteht aus mindestens 30 Prozent Eigenkapital plus Kosten für den Makler, Notar oder die Steuern. Sollte nicht genug Eigenkapital vorhanden sein, kann die eigene Arbeitskraft das fehlende Geld ersetzen. Nur sollte diese realistisch eingeschätzt werden. Möchte man eine günstige Finanzierung auswählen, muss auch der richtige Tilgungssatz bestimmt werden. Zu Beginn des Jahres 2012 bekommt man Baufinanzierungen unter 4 Prozent. Die Annuität, also der Prozentsatz, der zurückgezahlt werden muss, ergibt sich aus dem Zins und der Tilgung. Bei einem Zins von 4 Prozent und einer anfänglichen Tilgung von 1 Prozent, ergibt es eine Annuität von 5 Prozent. Es ist jedoch besser die Annuität höher zu setzten, um so den Kredit schneller tilgen zu können.
Ein Darlehen, das schneller abbezahlt werden kann, ist deutlich günstiger, da weniger Zinsen fällig werden. Wenn eine Immobilie gebaut wird, werden oftmals wichtige Kosten nicht einkalkuliert, die vom Bauträger auch unerwähnt bleiben. So können Kosten von bis zu 9.000 Euro anfallen, um das Haus mit Wasser, Strom, Gas und Telefon zu versorgen. Auch die Kosten, die während der Bauphase anfallen wie für Wasser, Strom und Versicherungen, werden gerne vergessen. Am Besten ist es, vor dem Abschluss der Baufinanzierung mit einem externen Experten alle Kosten durchzugehen. Trotzdem ist es wichtig, Rücklagen einzuplanen, um für unvorhergesehen Kosten gewappnet zu sein.